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| Introduction The Homeless-people house "Mali Belanakan" is a home for all people who are in difficult circumstances and who have no place to stay. We have housed up to 20 people at one time and presently have men, women and children in our home. Some people have stayed for a very short period, just to get settled, while other people have lived here for months. The following groups have received refuge in our house: - Refugees from Syria, Iraq and Palestine - Physically handicapped individuals without families - People who have been thrown out of their families - Mentally retarded people - Poor people without families - Substance abusers Our Aim Our Aim is to offer these individuals a safe place where they can stay without fear and without worries about tomorrow. We want them to get a rest and to help them to start a new life. We would like to give them hope and let them feel that we love them and that they are not lost in our eyes. God is
love He wants us to love him and to love each other - That is what we are aiming for: To be a place of love. As well as providing food and shelter we provide help in other areas such as clothing, work training, medical expenses. We encourage all residents to be part of the daily running of the home such as food preparation, housework, shopping. People in the home are helped to give up addictions to alcohol and drugs. Infrastructure We have two houses, one for the men, the other one for women and families. The office and the carpentry workshop are part of the men's home. The carpentry workshop A carpentry workshop has been set up at the home to offer the men handcraft skills and a useful way to pass the time. A carpenter, himself deaf and mutehas been employed in the afternoons and under his supervision, quality wooden toys are produced. We produce wooden toys, that are sold to a pediatric hospital. They are used in the rehabilitation of handicapped children. History "Mali Belanakan" started in Christmas 1998. The founder explains the starting-days: I am from Switzerland and I work in Suleimanyah since march 1998 in a project for the rehabilitation of handicapped children. "On Christmas Eve 1998 I went to a Christmas service in the Chaldean Church. On the way back, driving through the streets of the city center (around midnight) I saw many people who were sleeping in the streets. It was very cold that night and I could not stop thinking about these people. Over the following days I went out to question these homeless people and to distribute blankets and food to them. I found out, that there was no place where they could get refuge. I started the project with some kurdish friends and already the next day we found a shop near the big mosque and offered the Homeless-people a place to stay in. We began just 3 days after Christmas Eve." Handover to the government In 2002 and 2003, we have increased the contact with the local government. The kurdish authorities have established themselves and taken increased responsibilities in social affairs. Due to Daniel's planned departure to Switzerland in 2003 and difficulties to find people with the vision and ability to continue leading the project, it was decided to handover the homeless houses to the local government. The remaining funds were transformed to a disability fund, which has since supported many disabled children in Sierra Leone and Iraq. Since 2006, the funds cover the Timion project in South Africa. Support - Postcards We sell postcards with art of the famous kurdish artist Ismail Khayat. The full income goes to the project of Mali Belanakan. Your support is highly appreciated. The homeless people project has stopped in 2003, but there are still postcards and posters from Ismail Khayat available. The income is used for the Timion project. Thanks |
Einführung Das Obdachlosenheim Mali Belanakan ist ein Zuhause für alle Leute in speziell schwierigen Situationen und für diejenigen, die auf der Strasse leben müssen. Wir beherbergen bis zu 25 Männer, Frauen und Kinder. Einige Leute sind nur kurz geblieben, um wieder etwas Boden unter die Füße zu kriegen, während andere schon seit Monaten und sogar Jahren dort leben. Folgende Gruppen haben bei uns Unterschlupf gefunden: -Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Westjordanland -körperlich behinderte Menschen ohne Angehörige -Leute die von der Familie verstoßen wurden -Geistig behinderte Leute -Arme Leute ohne Angehörige -Drogenabhängige und Alkoholiker Unser Ziel Unser Ziel ist es, diesen Leuten einen sicheren Ort zu bieten, wo sie ohne Sorgen und Zukunftsängste Ruhe finden und sich neu ausrichten können. Wir wollen ihnen Hoffnung, Geborgenheit und Liebe geben, dass sie merken, dass wir sie gleich wertschätzen wie andere Menschen. Gott ist die Liebe Er möchte dass wir ihn, aber auch alle unsere Mitmenschen lieben- das ist es auch, was wir anstreben, ein Platz der Liebe zu sein. Neben Essen und Übernachtung unterstützen wir die Bewohner auch mit Kleidung, Arbeitstraining, Schule und medizinischer Betreuung. Wir verlangen von den Bewohnern, dass sie im Hause mitarbeiten und eine gewisse Verantwortung übernehmen, z.b. beim Kochen, Haushalt oder Einkauf. Wir unterstützen die Leute auch beim Entzug von Alkohol und Drogen. Infrastruktur Wir haben zwei Obdachlosen-Häuser, eines für Männer, das andere für Frauen und Familien. Das Büro sowie die Schreiner-Werkstatt sind im Männerhaus untergebracht. Schreiner-Werkstatt Eine Schreinerei wurde im Obergeschoss des Männerhauses eingerichtet, um den Bewohnern das Schreiner-Handwerk beizubringen und eine sinnvolle Beschäftigung anzubieten. Ein Schreiner, selber gehörlos, konnte angestellt werden, der sich um die Ausbildung und Qualitätskontrolle der Fertigungsprodukte kümmert. Wir stellen Holzspielzeuge her, die an ein Kinderspital weiterverkauft werden. Sie werden in der Therapie von behinderten Kindern verwendet. Entstehung Mali Belanakan ist an Weihnachten 98 entstanden. Der Gründer erzählt: Ich komme aus der Schweiz und bin im Maerz 1998 nach Suleimanyah ausgereist, um in einem Entwicklungsprojekt in der Rehabilitation von behinderten Kinder mitzuarbeiten. Am Heiligen Abend 1998 ging ich in einen Mitternachtsgottesdienst der Chaldean church. Bei der Rückfahrt um Mitternacht entdeckte ich viele Leute, die in den Strassen des Stadtzentrums schlafen mussten. Es war sehr kalt diese Nacht, und ich konnte nicht aufhören, an diese Leute zu denken. Während den nächsten zwei Tagen ging ich zu diesen Leuten und brachte Decken und etwas Essen und befragte sie, ob es wirklich keinen Platz für sie gäbe. Ich nahm auch Kontakt auf mit den Behörden, doch ich musste herausfinden, dass es wirklich keine Hilfe gibt für diese Leute. Ich gründete das Obdachlosenprojekt mit kurdischen Freunden und bereits am nächsten Tag fanden wir einen kleinen Laden im Stadtkern und konnten den Obdachlosen einen Platz anbieten. So begannen wir nur drei Tage nach Heiligabend mit der Obdachlosen-Arbeit. Uebernahme durch die Regierung 2002 und 2003 haben wir vermehrt Kontakt mit der lokalen Regierung aufgenommen. Die kurdische Regierung hatte sich in der Zwischenzeit etabliert und vermehrt Verantwortung im Sozialwesen übernommen. Wegen Daniel's geplanter Ausreise in die Schweiz in 2003, und Schwierigkeiten einen Leiter zu finden, der Vision und Fähigkeiten hat, das Projekt weiterzuführen, wurde entschieden das Haus auf Ende 2003 der lokalen Regierung zu übergeben. Die restlichen Finanzen wurden in einen Behindertenfonds umgewandelt, welcher seither viele behinderte Kinder in Sierra Leone und Irak unterstützt haben. Seit Ende 2006 trägt der Behindertenfonds die Projektkosten von Timion in Südafrika. Unterstützung - Kartenverkauf Wir verkaufen Kunstkarten des berühmten kurdischen Künstlers Ismail Khayat. Der Gewinn geht zu 100% an Mali Belanakan. Für jede noch so kleine Unterstütung sind wir dankbar. Das Obdachlosenprojekt wurde 2003 beendet, aber Postkarten und Posters von Ismail Khayat sind immer noch erhältlich. Der Ertrag kommt unserem Timion-projekt zugute. Danke | ||||